Kalmit

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Der Kalmitexpress

Die Wanderbuslinie 503 des Palatina-Busverkehrs fährt ab 1. Mai bis 31. Oktober immer sonntags von Neustadt Hbf bis zur Kalmit hinauf. Im 2-Stunden Takt bedient der Kalmitexpress die Orte Maikammer, St. Martin und steuert dann die Wanderparkplätze St. Martiner Tal, Römer Wachtstube/Hüttenhohl, Hahnenschritt (zur Hohe Loog) und Kalmit an.

 Fahrplan Wanderbuslinie 503

Neu: Sichtweiten-messstation

Erste Sichtweitenmessstation in Deutschland mit einem Messbereich bis 390 Kilometer auf der Kalmit. Informieren Sie sich z. B. über Tage mit exzellenter Fernsicht:

Stoppomat-Strecke

Die Kalmithöhenstraße ist die einzige Stoppomat-Strecke in der Pfalz. Sind Sie ein Berg-Radler, dann finden Sie weitere Informationen hier.

Besondere Kalmit-Sportevents

Der Kalmit-Berglauf

wird bereits seit 1992 immer im November ausgetragen und ist der siebte und letzte Lauf des Jahres um den Pfälzer Berglaufpokal. Start ist in Maikammer. Die Streckenlänge beträgt rund 8,1 km und überwindet etwa 505 Höhenmeter. Die Schnellsten, der meist über 600 teilnehmenden Läuferinnen und Läufer, schaffen das in etwas mehr als 30 Minuten.
www.tv-maikammer.de 

Der Kalmit Klapprad-Cup

Dieses kultige Sport-und-Spaß-Rennen findet auch schon seit 1991 immer am 1. Septemberwochenende statt. Start ist am Ortsausgang Maikammer-Alsterweiler. Auf einer Streckenlänge von 6 km werden die verbleibenden 460 Höhenmeter hinauf zum Kalmitgipfel mit dem Klapprad, natürlich ohne Gangschaltung, bewältigt. Neben Schnelligkeit werden hier auch die originelle Kostümierung der Radler sowie die Dekoration der Klappräder gewertet.
www.kalmit-klapprad-cup.de

Kalmit

Mit genau 673,3 m erhebt sich die Kalmit über Maikammer. Sie gehört zum Gemeindewald des Weinortes und ist der höchste Berg im Biosphärenreservat Pfälzerwald. In der Region Pfalz macht ihr allerdings der Donnersberg mit 687 m den ersten Platz streitig. Für die Herkunft des Bergnamens gibt es recht unterschiedliche Theorien. So könnte dieser beispielsweise von dem lateinischen Wort "calamitas" - sturmumtoste Höhen - abgeleitet sein. Aufgrund ihrer Lage fast unmittelbar am Ostrand des Pfälzerwaldes, stürzt sie steil zum Oberrheingraben hin ab. Der kürzeste, aber auch steilste Wanderpfad (Markierung weiß-grüner Balken) führt von Maikammer aus etwa 1 ½ bis 2 Stunden bergauf und überwindet dabei bis zum Gipfel fast 500 Höhenmeter. Bereits in römischer Zeit wurde die Kalmit als Signalstation genutzt. Heute befinden sich noch ein Fernmeldeturm und eine Wetterstation in luftiger Höhe.


Mit dem Kalmithaus www.pwv-luma.de, einer Rasthütte des Pfälzerwaldvereins, ist die Kalmit eines der beliebtesten Wander- und Ausflugsziele im Mittelgebirge Pfälzerwald. Die Hütte, betreut durch die Ortsgruppe Ludwigshafen-Mannheim, existiert übrigens bereits seit 1907. Der Freisitz vor der Hütte eröffnet einen herrlichen Blick über den Oberrheingraben und die Deutsche Weinstraße. Von Mai bis Oktober verkehrt an den Sonntagen auch ein Wanderbus ab dem Bahnhof Neustadt über Maikammer und St. Martin bis hoch zum Wanderparkplatz. Von hier aus führt ein gut ausgebauter Waldweg zur Hütte und zum Gipfel. Ab dem Parkplatz lassen sich natürlich auch zahlreiche schöne Rundtouren laufen, wie beispielsweise durch das Naturdenkmal Felsenmeer.

Die Kalmithöhenstrasse

Der Bau der Kalmithöhenstraße wurde 1930 begonnen. Schon damals erkannte man die touristische Bedeutung einer solchen Maßnahme. Der Hauptgrund für den Bau der Höhenstraße war jedoch ein anderer. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise von 1928 musste auch die in Maikammer ansässige Emailfabrik ihre Tore schließen. Dadurch verloren etwa 400 Arbeiter und ihre Familien auf einen Schlag ihr wirtschaftliches Auskommen.
Auf Initiative der Gemeinde Maikammer wurde das kühne Bauprojekt vom damaligen Landesarbeitsamt in München als Notstandsmaßnahme anerkannt. Für zahlreiche Menschen, die in Maikammer arbeitslos geworden waren, konnte so wieder Arbeit geschaffen werden. Geheimrat Franz Allmaras, einer der bekanntesten Söhne Maikammers, hörte in Berlin vom Bauvorhaben und erklärte sich sofort bereit, die Planung und Bauleitung unentgeltlich zu übernehmen. Der weltweit bekannte Ingenieur und Pionier im Straßen- und Eisenbahnbau konnte in seiner beruflichen Laufbahn bereits auf ähnlich kühne Projekte zurückblicken, wie z.B. den Bau der Tanganjikabahn sowie der Usambarabahn zum Kilimandscharo, die Erstellung der Wüstenpiste Daressalam - Timbuktu oder auch das Staudammprojekt am Titicacasee.
Das Unternehmen "Bau der Kalmithöhenstraße" gestaltete sich zwar recht schwierig und erfolgte in erster Linie durch schwere Handarbeit, konnte aber 1937 erfolgreich abgeschlossen werden.

 

 
Verein Südliche Weinstrasse Maikammer e.V. · Büro für Tourismus in Maikammer · Johannes-Damm-Str. 11
Tel. 06321 952768 · Fax 06321 952767 · maikammer@maikammer-erlebnisland.de · www.maikammer-erlebnisland.de