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Region > Denkmäler > 

Termine für Führungen 2017

...durch den St. Martiner Bunker

13./22. April, 11./27. Mai, 08./17. Juni, 13./29. Juli, 05./17. August, 14./23. September, 05./14. Oktober, jeweils um 17 Uhr

Preis pro Person: 3.- Euro, mit Kurkarte 2,50 Euro

St. Martiner Bunker

in St. Martin

Der Nato-Bunker aus der Zeit des "Kalten Krieges", erbaut in den Jahren 1964 bis 1972, ist seit der Jahrtausendwende im Besitz der Gemeinde St. Martin. Es handelt sich um einen sehr weitläufigen Komplex mit ca. 3.000 qm Verkehrsfläche, der von außen kaum zu erkennen, gut versteckt in einem Berghang liegt. Der Bau erfolgte in zwei Abschnitten. Nach einem Erschließungsstollen von rund 630 m entstand der Verkehrsstollen mit vier Quer- und zwei Verbindungsstollen mit einer Baulänge von insgesamt 470 m. Der Bunker verfügt auch über einen Wasserschacht mit Sammelstollen, welcher wohl für eine eigene Wasserversorgung vorgesehen war. 

Natürlich ranken sich mittlerweile um Sinn und Zweck dieses Bauwerks viele Geschichten. Vermutlich hätte im Kriegsfalle hier eine Zentrale des Nachrichtendienstes eingerichtet werden sollen. Im Laufe seines Bestehens entwickelte sich der Bunker insbesondere im Winter zu einer geräumigen Zufluchtsstätte für eine kleine Fledermauskolonie. Experten beobachteten unter den etwa 20 Tieren allein 14 verschiedene Arten. Begehungen sind deshalb nur von Ende April bis Oktober möglich.

Für Besucher ist der Bunkerkomplex nur im Rahmen von speziellen Bunkerführungen zugänglich.

Termine für Führungen 2016

...durch den St. Martiner Bunker

finden Sie demnächst wieder hier!

Preis pro Person: 3.- Euro, mit Kurkarte 2,50 Euro

Führungen für Gruppen (bis 30 Personen): 60.- Euro

Schoppen Denkmal

in Maikammer

Der Pfälzer Schoppen als "Maß aller Dinge" in Stein gehauen und als Denkmal verewigt, das gibt es nur in Maikammer.

Vor fast 30 Jahren gab es seitens der Gastronomie Bestrebungen, das Schoppenmaß von 0,5 l auf 0,4 l zu verkleinern, wogegen eine Bürgerabordnung zusammen mit der Weinbruderschaft vehement zu Felde zog.

Als Ergebnis dieses offenen Widerstandes wurde schließlich die Gastronomie zur Aufgabe gezwungen und das Denkmal vom Bildhauer Berlejung aus Ludwigshafen in Stein gehauen und in Maikammer auf dem Marktplatz errichtet. 1984 wurde es würdevoll unter Mitwirkung des damaligen Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Bernhard Vogel, eingeweiht.

Klappmeter Denkmal

in Maikammer

Die Plastik "Klappmeter" entstand im Rahmen des Projektes "Blickpunkte" zu den "Kulturtagen Südliche Weinstrasse 2000". Geschaffen haben sie die Künstler Lucie Wegmann und Daniel Moriz Lehr.

Das Kunstwerk zeigt das interessante Wahrzeichen des Weinortes, denn historisch gesehen steht die Wiege des Klappmeters in Maikammer. Der Gelenkmaßstab mit Federsperre wurde 1886 von den Brüdern Franz und Anton Ullrich hier erfunden und 1889 erstmals auf der Weltausstellung in Paris präsentiert. Das Patent, das es wesentlich vereinfachte auch in die Senkrechte zu messen, war so perfekt entwickelt, dass es bis heute weltweit keiner Verbesserung bedurfte. Der sogenannte "Zollstock" oder "Meterstab" ist heute ein alltägliches Utensil für jeden Handwerker und befindet sich auch in fast jedem deutschen Haushalt.

Bisher platziert inmitten der Weinberge, hat das Klappmeter-Denkmal nun einen seiner Bedeutung entsprechenden Standort erhalten. So schmückt die Plastik jetzt den am südlichen Ortseingang von Maikammer neu geschaffenen Kreisel an der Deutschen Weinstraße.

 
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